Hurricane Logo 22 .-24. Juni Eichenring, Scheeßel

Sicherheit & Regeln

Allgemein

Das Festivalgelände ist kein rechtsfreier Raum. Das Festival wurde gemeinsam mit den zuständigen Sicherheitsbehörden geplant und wird Tag und Nacht von der Polizei, der Feuerwehr und dem Sanitätsdienst betreut. Zusätzlich sind hunderte von Ordnern (Security) im Einsatz, um das Festival sicher zu gestalten und den Spaß für Euch und für alle Beteiligten zu gewährleisten.

Notfälle könnt Ihr jederzeit über die 112 melden (bitte beachtet: ein anonymer Anruf ist nicht möglich!) oder den Ordnern mitteilen. Ordner findet Ihr an allen Übergängen, bei den Einlässen zum Campingplatz und auch an den Notfallmeldestellen, die Ihr am Turm mit dem Wort (SOS – Notfallmeldestelle) erkennen könnt. Bitte zögert nicht, sobald Euch etwas komisch vorkommt, Meldung zu machen, auch wenn Ihr nicht sicher seid, ob es auch wirklich ein Notfall ist.

Solltet Ihr Informationen zum Festival benötigen oder eine Frage haben, die keines Blaulichteinsatzes bedürfen, dann ruft bei unserer Betreuungshotline an. Diese ist 24 Stunden am Tag für Euch besetzt. Die Telefonnummer der Betreuungshotline ist: 0800 444 2014
 
Bitte achtet aufeinander und helft denjenigen, die Hilfe benötigen. Unsere Sicherheitskräfte, der Sanitätsdienst, die Feuerwehr und die Polizei helfen Euch, wenn es notwendig sein sollte. Bitte zögert nicht, sie anzusprechen.

STOLPERGEFAHR UND SCHARFE KANTEN
Das Festivalgelände ist mehrere Fußballfelder groß. Wir geben unser Bestes, jeden Quadratmeter so sicher und stolperfrei wie möglich zu gestalten, sowie jede mögliche scharfe Kante umgehend zu beheben. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass an diversen Stellen, trotz aller Bemühungen, mögliche Stolperkanten oder die eine oder andere Schnittgefahr auftaucht. Deshalb bitten wir Euch, das Festivalgelände mit entsprechendem Schuhwerk, entsprechender Kleidung und mit der nötigen Vorsicht zu betreten. Bitte meldet uns etwaige Gefahren, damit wir diese beseitigen können.
 

Taschen- und Getränkeregelung FAQ

Unser Sicherheitskonzept beinhaltet dieses Jahr eine strenge Taschen- und Getränkemitnahmeregelung, was das Konzertgelände angeht. Hier ein FAQ:

Darf ich wirklich keine Getränke reinnehmen? Auch nicht wenn ich das Wasser vor dem Secu trinke?
  • Leider nein. Auch wenn du probierst – sorry.

Warum nun plötzlich diese Verbote?
  • Die letzten Wochen ereilte uns die Frage nach Taschenregelungen das ein oder andere Mal auf unserer Facebook-Pinnwand. Unsere Antwort war zu dem Zeitpunkt noch eine andere, da habt Ihr vollkommen Recht. Doch seitdem sind ein paar Dinge im In- und Ausland passiert. Nach vielen Rücksprachen mit Behörden und Polizei sind wir der Meinung, dass diese Maßnahmen notwendig sind, um Euch die höchste Sicherheit bieten zu können, die uns möglich ist.

Das ist doch alles Kommerz, oder gibt es einen wirklichen Grund für die Verbote?
  • Seit ein paar Wochen merken wir alle einmal mehr, dass die Welt eine andere geworden ist und Ihr stellt uns als Veranstalter natürlich zu Recht die Frage: „Was tut Ihr für unsere Sicherheit?“ Selbige steht für uns an erster Stelle. Das Sicherheitskonzept bedeutet jedoch leider nicht nur Konsequenzen und Zugeständnisse für uns als Organisatoren, sondern auch für Euch als Besucher. Somit haben wir uns, nach langen Beratungen und unter Abwägung aller Optionen, zusammen mit den zuständigen Behörden, dazu entschlossen, diese Regelungen einzuführen. 

Darf ich Getränke und Gepäck mit auf den Campingplatz nehmen?
  • Klar doch. Bitte beachtet aber unsere Do´s and Dont´s auf dem Campingplatz, an denen sich nichts geändert hat, Checkt das >> 
    Falls Ihr Euch jedoch das Geschleppe sparen wollt, dann kauft auf unserem Penny Store ein.

Wie gewährleistet Ihr die Sicherheit in der Schlange beim Kasse/Bänderzelt?
  • Die Sicherheitsbehörden und wir überprüfen ständig alle sicherheitsrelevanten Abläufe des gemeinsam abgestimmten Sicherheitskonzeptes. Alle vor Ort eingesetzten Kräfte von Polizei, über Sanitäts- und Rettungsdienst bis hin zu unseren Secus, werden für diese Themen geschult. Das Sicherheitskonzept bündelt die verschiedenen sichtbaren (und auch die für Euch unsichtbaren) Vorkehrungen zu einem umfangreichen Netz von Sicherheitsmaßnahmen, die sich gegenseitig ergänzen. Es gibt also viele Dinge, die wir am Start haben, die zusammen ein dickes Sicherheitspaket ergeben. Über Einzelheiten können wir Euch keine Auskunft geben, da Geheimhaltung hierbei natürlich das A und O ist, um potentiellen Gewalttätern die Planungen zu erschweren.

Sind Lunchpakete erlaubt?
  • Für den eigenen Verzehr ja, allerdings nicht in einer größeren Tasche!

Welche Behältnisse darf ich auf das Konzertgelände mitnehmen um Wasser auffüllen zu können?
  • leere, faltbare Trinkflaschen bis 1 Liter
  • leere Tetra Paks bis 1 Liter
  • Offene, leere Trinkbecher aus Kunststoff/Pappe bis 0,5 Liter

Gibt es kostenloses Wasser?
  • Trinkwasser gibt es wie immer an den kostenlosen Trinkwasserstellen, deren Anzahl wir dieses Jahr noch weiter aufstocken werden. Auch im Pit direkt vor den Bühnen wird es eine Trinkwasserstelle geben. Neben den Trinkwasserstellen außerhalb des Pits könnt Ihr Euch auch wahlweise einen Pfandbecher für 2€ oder ein 0,5L Tetra Pak Wasser für 1€ holen.

Wie viele Trinkwasserstellen habt Ihr für uns und wo befinden sich diese?
  • Die Locations der Trinkwasserstellen könnt Ihr dem Geländeplan entnehmen.

Gibt es auch kostenloses Wasser im vorderen Pit?
  • Ja, erstmalig bieten wir auch kostenloses Wasser im vorderen Pit an. Bitte beachtet: Ihr müsst selber ein Trinkgefäß dafür mitbringen. Im Pit kann man keine leere Gefäße beziehen.

Wie teuer ist das Wasser mit Kohlensäure an den Bars? Gibt es auch günstigeres Wasser?
  • 3€ für 0,4 Liter. Wir verkaufen aber auch 0,5 Liter Tetra Paks (still) für 1€ an einigen Stellen auf dem Konzertgelände.

Darf ich mein Deo mitnehmen?
  • Wenn aus Plastik, nicht im Gasdruckbehälter (Sprühdose) und unter 100 ml, dann ja. Sonst nicht.

Darf ich Sonnencreme oder -milch mitnehmen?
  • Wenn aus Plastik, nicht im Gasdruckbehälter (Sprühdose) und unter 100 ml, dann ja. Sonst nicht.

Was ist mit meiner Insulinspritze oder sonstigen Medikamenten?
  • Für diejenigen unter Euch, die Medikamente mit zum Festival bringen: Ein ärztlicher Nachweis über die Notwendigkeit stellt sicher, dass Ihr diese mit auf das Gelände bringen dürft. Für Medikamente, die gekühlt gelagert werden müssen, gibt es die Möglichkeit, diese bei den Mitarbeitern vom Sanitätsdienst in den Sanitäter-Zelten abzugeben.

Ist Desinfektionsspray erlaubt oder nicht? (Lippenbalsam, Kontaktlinsenflüssigkeit, Salben, Cremes, etc.)
  • Wenn aus Plastik, nicht im Gasdruckbehälter (Sprühdose) und unter 100 ml, dann ja. Sonst nicht. Max. 2 Behälter pro Person.

Kann man auf dem Konzertgelände Taschen kaufen?
  • Nur die Taschen und Beutel, die du beim Merchandiser kaufen kannst. Auf dem Konzertgelände gibt's nur Bauchtaschen in den Maßen (25cm x 10cm x 15cm), und Brustbeutel im DIN A5-Format zu kaufen, außerhalb des Konzertgeländes auch größere Artikel.

Darf ich Getränke aus dem Penny Store vor Ort mit auf das Konzertgelände nehmen?
  • Nein, Getränke darf man leider nicht mit aufs Konzertgelände nehmen.

Gibt es bei Penny leere Trinkgefäße zu kaufen?
  • Zur Zeit (noch) nicht. Penny gibt sein Bestes um hier nachzulegen...

Darf ich leere Festivalbecher mit reinnehmen?
  • Ja, leere Trinkgefäße bis 1,0 Liter darf man reinbringen – auch mehrere gleichzeitig.

Darf ich den 1-Liter Festivalbecher (den ich vor Ort an der Bar kaufen kann) mit reinnehmen?
  • Ja, leere Trinkgefäße bis 1,0 Liter darf man reinbringen – auch mehrere gleichzeitig.

Wie groß darf mein Brustbeutel / Tasche sein?
  • Eine Bauch-, oder Gürteltasche (bis max. 25cm x 10cm x 15cm) oder Brustbeutel bzw. eine Umhängetasche in den Maßen eines DIN A5-Flyers (21cm x 15cm x 2cm) ist erlaubt.

Gibt es Schließfächer?

Darf ich meine Wertsachen mit reinnehmen?
    • Ja, in der Hosen-oder Jackentasche oder einem Bauchgürtel oder Brustbeutel. (maximale Größe beachten: Bauch-, oder Gürteltasche: bis 25cm x 10cm x 15cm; Brustbeutel oder Umhängetasche: bis DIN A5-Flyer (21cm x 15cm x 2cm)

Wie kann ich meine Regenjacke mit reinnehmen?
  • Umgebunden um die Hüfte oder angezogen.

Werden wir nicht mehr abgetastet beim Reinkommen?
  • Klar doch. Abtasten passiert nach wie vor. Die Intensität der Kontrollen kann fluktuieren und wird gemäß des Sicherheitskonzepts gehandhabt.

Wieso tragen manche Leute trotzdem eine größere Tasche auf dem Konzertgelände?
  • Manche Mitarbeiter und Presseleute brauchen für ihre Arbeit auf dem Konzertgelände eine Tasche oder einen Rucksack. Diese Taschen sind gekennzeichnet mit einem farbigen Label und außerdem am Einlass aufs Konzertgelände komplett durchsucht worden.

Gibt es eine Gepäckbeschränkung für die Campingplätze?
  • Nein, jedoch bietet es sich an, mit möglichst wenig Gepäck zu kommen und sich vor Ort im Penny Store mit Proviant einzudecken. Bitte beachtet aber unsere Do´s and Dont´s auf dem Campingplatz, an denen sich nichts geändert hat. Checkt das >>

Darf eine Person auch mehrere leere Trinkgefäße mit reinbringen?
  • Ja, für den eigenen Gebrauch. Gewerbliche Mengen selbstverständlich nicht.

Darf ich eine leere PET Flasche oder Dosen mit reinbringen?
  • Nein, diese sind seit eh und je nicht erlaubt.

Darf ich mein leeres Tetrapack mit reinnehmen und darf ich einen Umhängegurt aus Gaffa basteln?
  • Ja und ja.

Darf ich den Deckel vom leeren Tetrapack mit reinnehmen?
  • Ja, es war schon immer erlaubt den Deckel mit reinzunehmen.

Gibt es an allen Sanitärstationen Trinkwasser?
  • Nur bei den Duschen und wassergespülten Toiletten, nicht bei den Dixi-Stationen.

Was ist außerdem seit jeher auf dem Konzertgelände verboten?

Wo geht's nach Panama?



Finde Schutz in Panama!

  • Du hast etwas Merkwürdiges beobachtet?

  • Du fühlst Dich unwohl, bedrängt oder belästigt?

  • Du wurdest angegriffen?


Dann frag bei den folgenden Personen:
 Wo geht's nach Panama?

  • Barpersonal

  • Security-Mitarbeiter

  • Festivaljobber

  • Polizei

  • Sanitäter

  • Und alle anderen Mitarbeiter mit einem grün-roten Armband mit dem Schriftzug Panama


Die Festivalmitarbeiter werden ohne weitere Rückfragen oder Kommentare Ihre Hilfe anbieten und den oder die Hilfesuchende(n) in eine geschützte Umgebung bringen.


Sicherheitstipps

Euer Wohlergehen liegt uns am Herzen, deswegen haben wir eine Menge praktischer und wichtiger Tipps zusammengestellt! 


Gesundheit

STOLPERGEFAHR UND SCHARFE KANTEN
Das Festivalgelände ist mehrere Fußballfelder groß. Wir geben unser Bestes, jeden Quadratmeter so sicher und stolperfrei wie möglich zu gestalten, sowie jede mögliche scharfe Kante umgehend zu beheben. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass an diversen Stellen, trotz aller Bemühungen, mögliche Stolperkanten oder die eine oder andere Schnittgefahr auftaucht. Deshalb bitten wir Euch, das Festivalgelände mit entsprechendem Schuhwerk, entsprechender Kleidung und mit der nötigen Vorsicht zu betreten. Bitte meldet uns etwaige Gefahren, damit wir diese beseitigen können.

GERÄUSCHPEGEL
Ihr liebt Musik – das ist sicherlich der wichtigste Grund, weshalb ihr Euch auf den Weg zum Festival macht. Bedenkt aber, dass Ihr auf dem Festivalgelände einem hohen Geräuschpegel ausgesetzt seid. Dieser wird zwar kontinuierlich gemessen, aber wir raten Euch dennoch, Euch mit Ohrenstöpseln zu schützen. Ohrenstöpsel sind erhältlich am Info Point. Wir möchten, dass Ihr noch lange Freude an Musik habt. Also passt auf euer Gehör auf. Ohrenstöpsel sind nämlich überhaupt nicht uncool – ganz im Gegenteil. Besonders direkt vor den PA-Türmen ist die Lautstärke hoch und auf längere Zeit evtl. schädlich. Ihr solltet Euch dort nicht zu lange aufhalten, sondern die Position wechseln und Euren Ohren eine Pause gönnen.


Betreuungshotline

Solltet Ihr Informationen zum Festival benötigen oder eine Frage haben, die keines Blaulichteinsatzes bedürfen, dann ruft bei unserer Betreuungshotline an. Diese ist 24 Stunden am Tag für Euch besetzt. Die Telefonnummer der Betreuungshotline ist: 0800 444 2014


Wetter und Unwetter

SONNE
Die Sonneneinstrahlung im Sommer kann besonders intensiv sein. Schützt Eure Haut mit Sonnencreme. Mit einem Sonnenstich ist auch nicht zu spaßen. Wir empfehlen Euch eine Kopfbedeckung zu tragen. Trinkt ausreichend Wasser. Auf dem Festivalgelände gibt es Trinkwasserstellen, wo Ihr Euch kostenlos mit Wasser versorgen könnt. Die Sommersonne und die viele Bewegung steigern Euren Bedarf enorm – auch wenn Ihr kein Durstgefühl habt. Bedenkt, dass Alkohol dem Körper Wasser und wichtige Mineralstoffe entzieht. Geht vorsichtig mit Alkohol um. Jüngste Ereignisse haben gezeigt, dass manche Menschen sich mit dem Alkohol-Konsum oft überschätzen. Gebt aufeinander acht!


REGEN

Gummistiefel sind auf dem Acker nicht nur modisch, sondern auch praktisch und Regenponchos sind ein MUSS in jedem Festivalgepäck. Solltest Du aber trotzdem noch eins vor Ort benötigen, verkaufen wir diese auch beim Info Point.

Falls Ihr an Eurem Campingplatz Dinge mit Strom betreibt, denkt bitte daran: Wasser und Strom passen nicht gut zusammen – eine Steckdose oder ein Kabel sollten nicht in einer Pfütze liegen.


UNWETTER
Der sicherste Ort auf einem Festival im Grünen ist bei einem Unwetter das Auto.
Aufwändige Analysen der PKW-Auslastung haben ergeben, dass rechnerisch ausreichend PKW-Plätze für alle Festivalgäste zur Verfügung stehen, auch für die, die mit dem Zug angereist sind oder von den Eltern gebracht wurden. Bitte bietet auch anderen Festivalgästen Unterschlupf in Euren Autos an und macht auf  freie Plätze in eurem Gefährt aufmerksam durch das Anschalten der Warnblinker – Neue Freundschaften sind so auf jeden Fall vorprogrammiert!


BLITZ
Ein-Personen und Familienzelte sind kein sicherer Ort bei Gewitter. Zelte umgehend verlassen und geschützte Bereiche aufsuchen. Bei einem Festival im Freien gilt das Auto oder auch das Wohnmobil als geschützter Bereich. Bitte nehmt andere Festivalgäste auf.

Ausführliche Informationen findet Ihr im Merkblatt „Blitzschutz beim Zelten, Campen und auf dem Campingplatz“ des VDE (der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V.), welches Ihr hier runterladen könnt.


WIND

Wenn es stürmt, sind bewaldete Flächen und Bäume zu meiden! Äste können abbrechen, herunterfallen und zu ernsthaften Verletzungen führen.

 

Verschließt stets Eure Zelte und sichert lose Gegenstände bevor Ihr auf das Festivalgelände geht. Offene Zelte fliegen weg, geschlossene Zelte bleiben stehen!

Meidet die unmittelbare Nähe zu jeglichen Aufbauten auf dem Gelände (z.B. Lichttürme, Lautsprechertürme, etc.). Wir halten selbstverständlich alle Sicherheitsvorschriften ein und alle Aufbauten werden von den zuständigen Behörden abgenommen, gleichwohl besteht trotz aller Vorkehrungen immer ein Restrisiko.

 

So sicher unsere Großzelte und Kassenzelte auch sind, ab einer gewissen Windstärke müssen auch diese geschlossen werden, weil ein sicherer Betrieb nicht mehr zu gewährleisten ist. Aus diesem Grund, werden diese in der Regel als erstes geschlossen. Bitte habt Verständnis dafür, solltet Ihr das jemals mitbekommen.


Medizinischer Notfall

Ruft 0800-88 99 500 oder die 112 – Solltet Ihr kein Handy haben, bittet andere den Notruf abzusetzen, oder geht zur nächstgelegenen Ordnerposition (Eingang, SOS Turm, Streife auf Rad oder zu Fuß, etc.)

Wenn es sich um einen medizinischen Notfall handelt, werden die Sanitäter auf dem Festival parallel alarmiert. Bereite Dich auf folgende Fragen vor:



Notruf 112: 6 x W = wie es geht!

  • Wo befindet sich der Patient?
  • Was ist geschehen?
  • Wie viele Verletzte?
  • Welche Verletzungen?
  • Wer meldet (Name reicht – die Nummer bekommt die 112 automatisch und kann nicht unterdrückt werden!)?
  • Warten auf Rückfragen!

Danach könnt Ihr selbst viel unternehmen – auch ohne Erste Hilfe Diplom!

  1. Eigene Sicherheit beachten: Achtet erst auf Eure eigene Sicherheit, bevor Ihr anderen helft. Falls keine Gefahr für Euch besteht – beginnt Erste Hilfe zu leisten. Beruhigen – betreuen. Verletzte haben in der Regel Angst und brauchen die Gewissheit, dass Hilfe auf dem Weg ist.
  2. Bittet weitere Personen, den Rettungsdienst einzuweisen – ein Krankenwagen oder Team von Sanitätern ist zu Fuß zu Euch unterwegs.
  3. Einen Sichtschutz herstellen, so dass sich der Verletzte nicht von Fremden beobachtet fühlt. Das ist für viele Verletzte ein wichtiges Thema.

 

Solltet Ihr gewisse Grundkenntnisse der Medizinischen Notfallversorgung haben, könnt Ihr mit diesen Schemen eine Menge erreichen:



 



Polizei

Selbstverständlich ist die Polizei auf dem Festival anwesend. Auf dem Festivalgelände ist eine Polizeiwache eingerichtet, welche Tag und Nacht besetzt ist. Die Polizei ist für Euch da und nimmt Anzeigen entgegen: Handy geklaut? -> Anzeige erstatten. Sachbeschädigung und /oder Körperverletzung? -> Anzeige erstatten.

 

Solltet Ihr schnell Hilfe mit Blaulicht auf dem Festivalgelände brauchen, wählt immer direkt die 110. (Bitte beachten: die Meldung über 110 ist niemals anonym, der Missbrauch von Notrufen ist strafbar!)

Bitte zögert nicht, sobald Euch etwas komisch vorkommt, Meldung zu machen, auch wenn Ihr nicht sicher seid, ob es auch wirklich ein Notfall ist.

 

Wir möchten Euch außerdem bitten, wirklich jeglichen Verdacht zu melden: Siehst du was?  Sag was. (Tu was! Wähl 110!). Besser einmal zu viel melden, als einmal zu wenig.


Diebstahl

Wusstet Ihr, dass ein Zelt kaum Schutz gegen Langfinger bietet? Jedes Jahr werden Diebstähle aus Zelten gemeldet, manchmal sogar während Leute in dem Zelt geschlafen haben! Darum:

  • Bringt nur so wenig Wertvolles mit, wie unbedingt notwendig.
  • Wertsachen gehören nicht unbeaufsichtigt ins Zelt. Bringt sie zu den offiziellen Schließfächern, dann fühlt Ihr Euch sicherer – Ehrenwort.
  • Die Diebstahlquote ist laut Statistik am Anreisetag und am Tag vor dem Beginn der Konzerte in den frühen Morgenstunden (zwischen 3 Uhr und 6 Uhr) am höchsten. Gerade in der Anfangseuphorie rechnet man am wenigsten mit Langfingern, was diese bewusst ausnutzen. Aber jetzt wisst Ihr Bescheid und wir werden der Statistik das Gegenteil beweisen!


Es ist schon vorgekommen, dass während der Konzerte in der Menge Handys und Geldbörsen gestohlen wurden. Auch hier gilt: was Ihr nicht unbedingt benötigt, sperrt es weg oder bringt es erst gar nicht mit zum Festival. Auch wenn die Show noch so gut ist, achtet auf Eure Wertsachen und besonders auf Personen, die ggf. unbeteiligt in der Menge stehen und nicht der Musik folgen.

 

Handys werden oft wiedergefunden! Meldet darum jeden Diebstahl bei der Polizei. Auch wenn Ihr das Handy nur „verloren“ habt. Fundsachen werden beim Info Point angenommen und verwahrt. Checkt auf jeden Fall während des Festivals aus, ob eure Sachen dort abgegeben worden sind. Nach dem Festival übernimmt die Gemeinde die weitere Verwahrung der Fundsachen. Auf der Webseite findest du nach dem Festival die Kontaktmöglichkeiten zu der Gemeinde.


Brand

Vorsicht ist bekanntlich die Mutter der Porzellankiste! Am besten ist es also, wenn es erst gar nicht zum Brand kommt! Achtet daher auf folgende Punkte:

 
  • Setzt nur zugelassene Gaskartuschen ein (Achtung: sonst Verletzungsgefahr!).
  • Kein offenes Feuer!
  • Vergewissert Euch, dass alle Grills (auch Einweg!) aus sind, wenn Ihr zu den Konzerten geht.
  • Zigarettenkippen nicht unachtsam wegwerfen, insbesondere nicht in trockene Waldgebiete.
 
Kommt es zu einem Brand, ist rasches Handeln geboten.
 
Je länger es brennt, desto schwieriger wird es, den Brand zu löschen. Darum auch hier: immer zuerst die 112 anrufen. (Solltet Ihr kein Handy haben, bittet andere den Notruf abzusetzen, oder geht zur nächstgelegenen Ordnerposition (Eingang, SOS Turm, Streife auf Rad oder zu Fuß, etc.)).
 
Die Mitarbeiter stellen Euren Notruf zur Feuerwehr auf dem Festivalgelände durch. Bereitet Euch auf folgende Fragen vor:

Notruf 112: 6 x W = wie es geht!
  • Wo brennt es?
  • Was brennt?
  • Wie viele Verletzte?
  • Welche Verletzungen?
  • Wer meldet (Name reicht – die Nummer bekommt die 112 automatisch und kann nicht unterdrückt werden!)?
  • Warten auf Rückfragen!
 
Danach könnt Ihr selbst ein paar Sachen unternehmen:
  • Eigene Sicherheit beachten: Achtet immer erst auf Eure eigene Sicherheit bevor Ihr anderen helft. Ein Feuer und vor allem die Rauchentwicklung sind nicht zu unterschätzen. Falls definitiv keine Gefahr für Euch besteht – dann Erste Hilfe leisten.
  • Bringt gefährdete Personen oder Verletzte in Sicherheit
  • Beruhigen – betreuen. Verletzte haben in der Regel Angst und brauchen die Gewissheit, dass Hilfe auf dem Weg ist.
  • Bittet weitere Personen, den Rettungsdienst einzuweisen – ein Krankenwagen oder Team von Sanitätern ist zu Fuß zu Euch unterwegs.
  • Einen Sichtschutz herstellen, so dass sich der Verletzte nicht von Fremden beobachtet fühlt. Das ist für viele Verletzte ein wichtiges Thema.
 

Bitte beachtet: 80 Prozent aller Brandopfer verbrennen nicht - sie ersticken am entstehenden giftigen Brandrauch. Deshalb unterschätzt nie den Qualm und achtet immer auf die eigene Sicherheit.


Feuerlöscher

Es befinden sich eine Menge Feuerlöscher auf dem Festivalgelände. Ihr findet diese bei den Notfallmeldestellen auf dem Campinggelände, bei allen Bars und Essensständen, bei den motorisierten Securities auf den Quads und natürlich auch bei allen Positionen des Sanitätsdienstes. Solltet Ihr einen Feuerlöscher brauchen, dann findet Ihr die Bedienungsanleitung auf dem Löscher abgebildet. Er funktioniert aber immer in etwa so:

 


Bitte beachtet, dass Ihr nach Möglichkeit den richtigen Löscher nehmt – einen Fettbrand löscht man eben nicht mit Wasser (dies hat verheerende Folgen - VIDEO >>).

 



Feuer löschen

Diese Grundsätze können Euch bei einem Löschversuch helfen. Bitte beachtet, dass man den Löscher immer Stoßweise und gezielt einsetzt. Die Sprühdauer ist in der Regel geringer als man denkt!




Evakuierung

Erstmal: Keine Panik, eine Evakuierung ist in der Regel nur eine zeitlich begrenzte Maßnahme. In den meisten Fällen wir der Festivalbetrieb nach der Unterbrechung wieder aufgenommen.


Der sicherste Ort auf einem Festival im Grünen ist das Auto. Hier ist man vor möglichen Unwettern geschützt und hat auch noch den Vorteil, dass man über das Autoradio unseren festivaleigenen Sender Beck’s Camp FM empfangen kann. Dies ist Euer Infokanal, Euer Draht zum Festival, der Euch zeitnah mit den notwendigen Infos zu stattfindenden Ereignissen auch in Notfällen versorgt.

 

Im unvorhergesehenen Fall einer Evakuierung des Geländes stehen Euch zahlreiche Notausgänge zur Verfügung. Die Nummern der Notausgänge auf den Festivalplänen (im Infoflyer den Ihr am Einlass bekommt) entsprechen den Nummern auf dem Gelände vor Ort.

Die (Not-)Ausgänge erkennt man an den allgemeingültigen Notausgangssymbolen, die aufgrund der Größe des Geländes allerdings an mancher Stelle etwas vergrößert oder höher gehängt wurden. So sehen unsere Banner aus:

 


Neben den regulären Ein- und Ausgängen stehen zahlreiche Notausgänge zur Verfügung, die im Ernstfall sofort frei gegeben werden. Orientiert Euch deshalb im Gelände und merkt Euch den nächstgelegenen Notausgang. Der reguläre Ausgang liegt meist weiter weg.

 

Wusstet Ihr, dass die meisten Menschen instinktiv dorthin laufen, wo sie her gekommen sind, auch wenn der Weg eindeutig weiter ist? Macht es also besser: orientiert Euch und nehmt im Notfall die zusätzlichen Notausgänge wahr!

 

Solltet Ihr dazu aufgefordert werden, das Gelände schnellstmöglich über die Ausgänge und Notausgänge zu verlassen, dann begebt Euch ruhig aber zügig zum nächstgelegenen (Not-)Ausgang. Je mehr Tore genutzt werden, desto schneller ist das Gelände evakuiert – it’s that simple! Und ja, helft denjenigen die Hilfe brauchen – nicht jeder Gast schafft es komplett alleine!

Bitte hört auf unsere Ordner. Sie sind geschult und wissen, was zu tun ist. Sie sorgen mit ihren Handlungen und Anweisungen für Eure Sicherheit.

 

Wenn alle der Aufforderung, das Gelände zügig zu verlassen, und den Anweisungen der Ordner nachkommen, läuft eine Evakuierung idealerweise so ab:


Wie wird eine Evakuierung kommuniziert?
In erster Linie wird die Evakuierung von den Bühnen aus angekündigt. Ein Sprecher wird Euch die Situation erklären und Euch bitten, das Veranstaltungsgelände zu verlassen und Euch zu Euren Autos zu begeben. Helft einander und gebt Besuchern, die nicht mit einem eigenen Auto angereist sind, Unterschlupf in Euren Autos.
 
Auch auf elektronischem Wege stellen wir Euch die Informationen bereit:
 

Wie wird eine Evakuierung kommuniziert?

In erster Linie wird die Evakuierung von den Bühnen aus angekündigt. Ein Sprecher wird Euch die Situation erklären und Euch bitten, das Veranstaltungsgelände zu verlassen und Euch zu Euren Autos zu begeben. Helft einander und gebt Besuchern, die nicht mit einem eigenen Auto angereist sind, Unterschlupf in Euren Autos.

 

Auch auf elektronischem Wege stellen wir Euch die Informationen bereit:


Festival APP

hier werdet Ihr per Kurznachricht informiert und über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten.


Facebook

Hier findet Ihr immer aktuelle Informationen, beispielweise wenn der Deutsche Wetterdienst eine Warnmeldung für unser Gelände heraus gegeben hat. Warnungen kommunizieren wir schon während des Normalbetriebes, sodass Ihr Euch frühzeitig auf beispielsweise eine Gewitterneigung einstellen könnt.


Camp FM

Die akkuratesten Informationen (und in voller Länge!) hört Ihr aber über unser Festivalradio Beck’s Camp FM, welches Ihr im Auto, auf manchen Smartphones, und auf mitgebrachten Radios empfangen könnt. Wieso Radio? Im ländlichen Bereich sind die Telefonverbindungen für diese Vielzahl an Nutzern nicht ausgelegt. Das Netz kann überlastet werden. Ein Radio mit einer Good-Old UKW Frequenz empfängt unabhängig von der Anzahl der Zuhörer. Somit bleibt Ihr jederzeit gut informiert. Vor allem auch dann, wenn wir den Spielbetrieb wieder aufnehmen!


 
 

Wir sind Sicher(-heit)

Wir können nicht zu jeder Zeit überall sein. Aus dem Grund bitten wir jeden um Mithilfe bei der sicheren Gestaltung des Festivals.
 
Unser Versprechen: Wir stellen zahlreiche Informationen bereit (auch, oder gerade in kritischen Situationen) die Euch helfen werden, die Lage zu verstehen und richtig zu handeln.
 
Wie?
  • Über die Screens an den Bühnen
  • Über die Bühnenlautsprecher
  • Elektronisch via App und Facebook
  • Über Camp FM unter 92,7 UKW
  • Durch unsere Mitarbeiter, insbesondere durch die vor Ort tätigen Ordnungsdienstkräfte.
 
Sollten Euch Informationen fehlen, bitte zögert nicht uns anzusprechen:
 
Wie?
  • Über die Mitarbeiter an den Infoständen auf dem Gelände
  • Über die Ordnungsdienstkräfte (Achtung: nicht jeder Ordner hat Funk, fragt nach einem Ordner mit Funk und geht dorthin)
  • Via E-Mail unter serviceteam@fkpscorpio.com
  • Per Telefon auf unserer Betreuungshotline unter: 0800 444 2014
 
Die Vorfälle aus der jüngsten Vergangenheit haben bewiesen, dass Veranstaltungen jeglicher Art auch das Ziel von gewaltsamen Angriffen sein können. Um trotz des, zumindest subjektiv, gestiegenen Risikos eine sichere Veranstaltung zu gewährleisten, führen wir intensive Rucksack- & Taschenkontrollen beim Betreten des Campinggeländes durch. Zusätzlich werden die Kontrollen beim Betreten des Veranstaltungsgeländes (Konzertbereich) nochmals intensiviert. 

Selbstverständlich besteht unser Sicherheitskonzept aus einer Vielzahl von Maßnahmen und sicherheitsrelevanten Abläufen, die gemeinsam mit der Polizei und den zuständigen Sicherheitsbehörden abgestimmt und umgesetzt werden.
Hierbei brauchen wir jedoch auch Eure Hilfe!

Je besser alle mitmachen und sich an die Vorgaben halten, desto wirkungsvoller, schneller und effektiver sind die Kontrollen. Gemeinsam machen wir uns stark für Eure und unsere Sicherheit auf dem Festival.

Das Thema Sicherheit beschäftigt natürlich auch andere Festivalveranstalter. Deshalb haben wir uns dazu intensiv mit anderen Veranstaltern ausgetauscht und gemeinsame Konzepte erarbeitet.
 
*  *  *

Die hier aufgelisteten Informationen sind eine Gemeinschaftsproduktion der Sicherheitsbeauftragten der Argo Konzerte GmbH, der ICS Festival Service GmbH und der FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH. ©2017


Weitere Regeln

BIOTOPE UND NATURSCHUTZGEBIETE
Wie heißt es in einer alten Indianerweisheit so schön: „Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern nur von unseren Kindern geliehen“ – wir machen uns deswegen schon einmal Gedanken um die Rückgabe und bauen dabei wie immer auf Eure tatkräftige Unterstützung:  
Viele der an den Eichenring angrenzenden Flächen sind wichtige Biotope und Naturschutzgebiete. Diese Gebiete und die dort lebenden Tiere und Pflanzen möchten wir erhalten und auch während des Festivals bestmöglich schützen.
 
Deswegen lassen wir sie jedes Jahr aufwändig umzäunen und verstehen zum Wohle von Flora und Fauna in diesem Punkt ausnahmsweise keinen Spaß! Wer beim Betreten der gesperrten Flächen, ihrer Verschmutzung oder Vandalismus erwischt wird, riskiert mindestens die gelbe Karte, wenn nicht gar einen Platzverweis – und ist moralisch sowieso die absolute Pfeife. Bitte respektiert die Natur und die Zäune! Die möglichen Begegnungen auf dem offiziellen Festivalgelände sind ohnehin allesamt wesentlich attraktiver und vor allem bedeutend ungefährlicher als z. B. das Zusammentreffen mit einer Rotte Wildschweinen und die Nacht im Zelt deutlich entspannter als in einem Ameisenhügel in den umzäunten Arealen. Also: Seid fair zur Natur und bleibt auf den markierten Wegen, lasst die Finger von den Zäunen und entsorgt Euren Müll bitte in den dafür bereitgestellten Säcken (und nicht irgendwo im Wald oder auf der Wiese). 

DROGEN
Solltest Du allen Ernstes auf die Idee kommen, illegale Drogen ausprobieren zu wollen, lass Dir gesagt sein, dass ein Festivalgelände ein denkbar schlechter Ort dafür ist. Das Festivalwochenende an sich ist schon surreal genug. Experimente mit unerprobten Drogen können schnell zu Paranoia und Angstzuständen führen. Das Beschaffen und Konsumieren von Drogen auf dem Festivalgelände ist nicht nur illegal, sondern auch hochgradig dumm und gefährlich. Niemand kann wissen, was sich in den illegalen Substanzen befindet. Im schlimmsten Falle kann der Konsum von Drogen, die man von fremden Menschen kauft, sogar tödlich enden.

CROWDSURFEN
Wir werden, wie im letzten Jahr, aus Sicherheitsgründen Crowd Surfen unterbinden. Die Auswertung der Krankentransporte hat ergeben, dass beinahe alle schwerwiegenden Verletzungen (Schulter-, Rippen- und Sprunggelenksprellungen/frakturen sowie Stauchungen im Halswirbelbereich) auf dem Festival durch Crowd Surfen entstehen. Es wäre aus unserer Sicht unverantwortlich, diesen Umstand zu ignorieren. Zum Ablauf: der geneigte Surfer wird beim ersten Vergehen noch freundlich ermahnt, danach gibt es eine gelbe Karte. Diese gelbe Karte bedeutet ein Platzverbot für 24 Stunden auf dem Festivalgelände. Das Festivalband wird von den Ordnern vorübergehend eingezogen. Auf dem Campinggelände darf sich der Ex-Surfer weiter aufhalten und 24 Stunden später kann die gelbe Karte an jeder Bänderstation gegen ein Festivalband eingetauscht werden. Die gelbe Karte gibt es auch für anderes Fehlverhalten – z.B. Klettern und Besteigen von Bierwagen und Aufbauten. Natürlich ist Crowd Surfen auch ein schneller Weg, um aus einer Menschenmenge raus zu kommen, aber unsere Ordner werden das schon richtig einschätzen.

HAFTUNG
Jeder Besucher haftet für den von ihm verursachten Schaden. Es gelten die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes. Bitte passt auf Euer Bändchen und den Müllchip auf. Bei Verlust des Eintrittsbandes und / oder Tickets (benötigt für den Müllpfand) erfolgt kein Ersatz.

RASSISMUS
Für das Festival gilt: Nazis müssen draußen bleiben! Rassistische, sexistische, homophobe und andere Belästigungen werden sofort geahndet und haben den Verweis vom Festivalgelände zur Folge. Auch verbotene Symbole in jeglicher Form und rechte Musik sind auf dem Festival strengstens untersagt!

LASERPOINTER & AUTOEXTERNE BATTERIEN
Sowohl Laserpointer als auch externe Autobatterien sind auf dem gesamten Veranstaltungsgelände verboten.

DEKORATION
Wir stecken viel Herzblut, Zeit und Aufwand in die Dekoration unseres Festivalgeländes, um das Festival für Euch zu einem Erlebnis zu machen. Daher fordern wir alle Gäste dazu auf, dieser Arbeit den gebührenden Respekt entgegenzubringen! Wer sich dieser Regel widersetzt und unsere Dekoration vom ursprünglichen Bestimmungsort entfernt, zweckentfremdet, verunstaltet oder in jeglicher anderer Form zerstört, dem droht mindestens die gelbe Karte!

PFANDSAMMELVERBOT
Das gewerbliche Sammeln von Wertstoffen (insbesondere Pfandflaschen, Metalle) auf dem Festivalgelände zum Zwecke der eigenen Vermarktung der Wertstoffe ist nur mit vorheriger, schriftlicher Zustimmung des Konzertveranstalters erlaubt. Jeder Verstoß gegen das Verbot der gewerblichen Sammlung kann mit dem konfiszieren der gesammelten Menge geahndet werden. Zusätzlich kann ein sofortiger Verweis vom Festivalgelände ausgesprochen werden. Akzeptiert werden die in Art und Umfang festivalbesucherüblichen Mengen.

DROHNEN UND SONSTIGE FERNGESTEUERTE FLUGMODELLE
Der Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen (Drohnen und sonstige ferngesteuerte Flugmodelle) ist auf dem gesamten Festivalgelände grundsätzlich verboten, um im Interesse der Verkehrssicherungspflicht Gefahren für Besucher und Mitarbeiter abzuwenden. Das Verbot bezieht sich auf alle unbemannten Luftfahrtsysteme und Flugmodelle, ungeachtet deren Größe, Gewicht oder Versicherungsschutz. Diese Regel basiert auf gesetzlichen Vorschriften, die Flüge mit unbenannten Luftfahrtsystemen über Menschenansammlungen generell verbieten. Das Festival zählt jährlich mehrere tausend Besucher. Daher gilt das gesamte Festivalgelände (inkl. Camping- und Parkflächen) grundsätzlich immer als Ort mit Menschenansammlungen.

Eine Ausnahme von diesem Verbot ist nur für die Sicherheitsbehörden selbst sowie für den Veranstalter in Absprache mit den zuständigen Behörden möglich, wenn der Betrieb entsprechender Luftfahrtsysteme aus Sicherheits- und / oder Marketinggründen durchgeführt wird.
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