Hurricane Logo 23.-25. Juni Eichenring, Scheeßel

Sicherheit & Regeln

Allgemein

Das Festivalgelände ist kein rechtsfreier Raum. Das Festival wurde gemeinsam mit den zuständigen Sicherheitsbehörden geplant und wird Tag und Nacht von der Polizei, der Feuerwehr und dem Sanitätsdienst betreut. Zusätzlich sind hunderte von Ordnern (Security) im Einsatz, um das Festival sicher zu gestalten und den Spaß für Euch und für alle Beteiligten zu gewährleisten.

Notfälle könnt Ihr  jederzeit über die 112 melden (bitte beachtet: ein anonymer Anruf ist nicht möglich!) oder den Ordnern mitteilen. Ordner findet Ihr  an allen Übergängen, bei den Einlässen zum Campingplatz und auch an den Notfallmeldestellen, die Ihr am Turm mit dem Wort (SOS – Notfallmeldestelle) erkennen könnt. Bitte zögert nicht, sobald Euch etwas komisch vorkommt, Meldung zu machen, auch wenn  Ihr nicht sicher seid, ob es auch wirklich ein Notfall ist.
 
Solltet Ihr Informationen zum Festival benötigen oder eine Frage haben, die keines Blaulichteinsatzes  bedürfen, dann ruft bei unserer Betreuungshotline an. Diese ist 24 Stunden am Tag für Euch besetzt. Die Telefonnummer der Betreuungshotline ist: 0800 444 2014
 
Bitte achtet aufeinander und helft denjenigen, die Hilfe benötigen. Unsere Sicherheitskräfte, der Sanitätsdienst, die Feuerwehr und die Polizei helfen Euch, wenn es notwendig sein sollte. Bitte zögert nicht, sie anzusprechen.

Stolpergefahr und scharfe Kanten
Das Festivalgelände ist mehrere Fußballfelder groß. Wir geben unser Bestes, jeden Quadratmeter so sicher und stolperfrei wie möglich zu gestalten, sowie jede mögliche scharfe Kante umgehend zu beheben. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass an diversen Stellen, trotz aller Bemühungen, mögliche Stolperkanten oder die eine oder andere Schnittgefahr auftaucht. Deshalb bitten wir Euch, das Festivalgelände mit entsprechendem Schuhwerk, entsprechender Kleidung und mit der nötigen Vorsicht zu betreten. Bitte meldet uns etwaige Gefahren, damit wir diese beseitigen können.
 

Wetter und Unwetter

Sonne

Oft vergisst man bei warmem Wetter genug Wasser zu trinken. (Das Bier löscht zwar den ersten Durst, entzieht dem Körper aber auch wieder Wasser). Dies kann Dehydrierung, Kopfschmerzen und Schwindel zur Folge haben und bis zur Bewusstlosigkeit führen. Dem ist aber  ganz einfach vorzubeugen: Trinkt  ausreichend Wasser (vorab! und auch immer wieder währenddessen)! Außerdem cremt euch ordentlich ein und tragt einen Sonnenhut und leichte Bekleidung, die die Haut bedeckt, so vermeidet Ihr schmerzhaften Sonnenbrand. Übrigens: Sonnenbrandcreme ausleihen oder teilen fördert Freundschaften…


Regen
Gummistiefel sind auf dem Acker nicht nur modisch, sondern auch praktisch und Regenponchos sind ein MUSS in jedem Festivalgepäck. Solltest du aber trotzdem noch eins vor Ort benötigen, verkaufen wir diese auch beim Info Point.
Falls Ihr an Eurem Campingplatz Dinge mit Strom betreibt, denkt bitte daran: Wasser und Strom passen nicht gut zusammen – eine Steckdose oder ein Kabel sollten nicht in einer Pfütze liegen.

Sturm
Der sicherste Ort auf einem Festival im Grünen ist bei einem Unwetter das Auto.
Der VDE (der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. – der Verband für Branchen und Berufe der Elektro- und Informationstechnik – die internationale Experten-Plattform für Wissenschaft, Normung und Produktprüfung.) schreibt im Merkblatt „Blitzschutz beim Zelten, Campen und auf dem Campingplatz“, folgendes:

  • „Ein-Personen und Familienzelte: kein sicherer Ort bei Gewitter. Zelt umgehend verlassen und einen geschützten Bereich aufsuchen.“

Das Merkblatt können interessierte Hurricane Fans hier runterladen.

Aufwändige Analysen der PKW-Auslastung haben ergeben, dass rechnerisch ausreichend PKW-Plätze für alle Festivalgäste zur Verfügung stehen, auch für die, die mit dem Zug angereist sind oder von den Eltern gebracht wurden. Bitte bietet auch anderen Festivalgästen Unterschlupf in Euren Autos an. Neue Freundschaften sind so auf jeden Fall vorprogrammiert!

Wenn es stürmt, sind bewaldete Flächen und Bäume zu meiden! Äste können abbrechen, herunterfallen und zu ernsthaften Verletzungen führen.
 
Meidet ebenso die unmittelbare Nähe zu jeglichen Aufbauten auf dem Gelände (z.B. Lichttürme, Lautsprechertürme, etc.). Wir halten selbstverständlich alle Sicherheitsvorschriften ein und alle Aufbauten werden von den zuständigen Behörden abgenommen, gleichwohl besteht trotz aller Vorkehrungen immer ein Restrisiko.
 
Verschließt stets Eure Zelte und sichert lose Gegenstände bevor ihr auf das Festivalgelände geht - so seid Ihr im Zweifelsfall vorbereitet. Und bitte macht Euch im Interesse Eurer eigenen Sicherheit bewusst: besser einmal mehr im Auto sitzen, als einmal zu wenig.

Zählt die Sekunden zwischen Blitz und Donner. Es gilt die Faustregel: Sobald man es donnern hört, ist das Unwetter etwas weniger als zehn Kilometer entfernt.

Teilt man die Sekundenanzahl zwischen Blitz und Donner durch drei, so ergeben sich die Kilometer, die das Gewitter noch entfernt ist. Beträgt die Dauer zwischen Blitz und Donner nur noch 3 Sekunden (oder weniger!) so besteht unmittelbare Gefahr!

Bitte beachtet Folgendes:
  • Kontakt mit allen metallenen Leitungen und Aufbauten meiden.
  • Begebt Euch zur Sicherheit in die Autos.
 
Unsere Analysen der PKW-Auslastung haben ergeben, dass rechnerisch ausreichend PKW-Plätze für alle Festivalgäste zur Verfügung stehen, auch für die, die mit dem Zug angereist sind oder von den Eltern gebracht wurden. Bitte bietet also auch anderen Festivalgästen Unterschlupf in Euren Autos an. Neue Freundschaften sind so auf jeden Fall vorprogrammiert!
 
Seid Ihr Im Freien und habt keinerlei Möglichkeiten Schutz zu suchen, beachtet Folgendes:
  • Seid nicht der höchste Punkt im Gelände! Blitze suchen sich immer den höchsten Gegenstand in der Umgebung.
  • Sucht eine Mulde im Boden und geht in der Vertiefung mit geschlossenen Füßen in die Hocke.
  • Haltet Abstand von Bäumen: Blitze schlagen häufig in Bäume ein, da diese oft den höchsten Punkt in der Umgebung bilden. Hier gilt: Abstand von mindestens zehn Metern halten!
  • Haltet einen Sicherheitsabstand zu anderen Menschen von mindestens 1 Meter, besser 3 Metern. Berührt keine anderen Menschen! Haltet die Beine geschlossen.

Wind und Großzelte:
So sicher unsere Großzelte in denen wir verschiedene Serviceleistungen anbieten auch sind, ab einer gewissen Windstärke müssen auch diese geschlossen werden, weil ein sicherer Betrieb nicht mehr zu gewährleisten ist. Aus diesem Grund, werden diese in der Regel als erstes geschlossen. Bitte habt Verständnis dafür, solltet Ihr das jemals mitbekommen.

Medizinischer Notfall

Ruft 112 – (Solltet Ihr kein Handy haben, bittet andere den Notruf abzusetzen, oder geht zur nächstgelegenen Ordnerposition (Eingang, SOS Turm, Streife auf Rad oder zu Fuß, etc.)

Wenn es sich um einen medizinischen Notfall handelt, werden die Sanitäter auf dem Festival parallel alarmiert. Bereite dich auf folgende Fragen vor:


Notruf 112: 6 x W = wie es geht!

  • Wo befindet sich der Patient?
  • Was ist geschehen?
  • Wie viele Verletzte?
  • Welche Verletzungen?
  • Wer meldet (Name reicht – die Nummer bekommt die 112 automatisch und kann nicht unterdrückt werden!)?
  • Warten auf Rückfragen!

Danach könnt Ihr selbst viel unternehmen – auch ohne Erste Hilfe Diplom!

  1. Eigene Sicherheit beachten: Achtet erst auf Eure eigene Sicherheit, bevor Ihr anderen helft. Falls keine Gefahr für Euch besteht – beginnt Erste Hilfe zu leisten. Beruhigen – betreuen. Verletzte haben in der Regel Angst und brauchen die Gewissheit, dass Hilfe auf dem Weg ist.
  2. Bittet weitere Personen, den Rettungsdienst einzuweisen – ein Krankenwagen oder Team von Sanitätern ist zu Fuß zu Euch unterwegs.
  3. Einen Sichtschutz herstellen, so dass sich der Verletzte nicht von Fremden beobachtet fühlt. Das ist für viele Verletzte ein wichtiges Thema.
 
Solltet Ihr gewisse Grundkenntnisse der Medizinischen Notfallversorgung haben, könnt Ihr mit diesen Schemen eine Menge erreichen:




Polizei

Selbstverständlich ist die Polizei auf dem Festival anwesend. Auf dem Festivalgelände ist eine Polizeiwache eingerichtet,  welche Tag und Nacht besetzt ist. Die Polizei ist für Euch da und nimmt Anzeigen entgegen: Handy geklaut? -> Anzeige erstatten. Sachbeschädigung und /oder Körperverletzung? -> Anzeige erstatten.

Solltet Ihr schnell Hilfe mit Blaulicht auf dem Festivalgelände brauchen, wählt immer direkt die 110. (Bitte beachten: die Meldung über 110 ist niemals anonym, der Missbrauch von Notrufen ist strafbar!)

Bitte zögert nicht, sobald Euch etwas komisch vorkommt, Meldung zu machen, auch wenn  Ihr nicht sicher seid, ob es auch wirklich ein Notfall ist.
 
Wir möchten Euch außerdem bitten, wirklich jeglichen Verdacht zu melden: Siehst du was?  Sag was. (Tu was! Wähl 110!). Besser einmal zu viel melden, als einmal zu wenig.

Diebstahl

Wusstet Ihr, dass ein Zelt kaum Schutz gegen Langfinger bietet? Jedes Jahr werden Diebstähle aus Zelten gemeldet, manchmal sogar während Leute in dem Zelt geschlafen haben! Darum:

  • Bringt nur so wenig Wertvolles mit, wie unbedingt notwendig.
  • Wertsachen gehören nicht unbeaufsichtigt ins Zelt. Bringt sie zu den offiziellen Schließfächern, dann fühlt Ihr Euch sicherer – Ehrenwort.
  • Die Diebstahlquote ist laut Statistik am Anreisetag und am Tag vor dem Beginn der Konzerte in den frühen Morgenstunden (zwischen 3 Uhr und 6 Uhr) am höchsten. Gerade in der Anfangseuphorie rechnet man am wenigsten mit Langfingern, was diese bewusst ausnutzen. Aber jetzt wisst Ihr Bescheid und wir werden der Statistik das Gegenteil beweisen!

Es ist schon vorgekommen, dass während der Konzerte in der Menge Handys und Geldbörsen gestohlen wurden. Auch hier gilt: was Ihr nicht unbedingt benötigt, sperrt es weg oder bringt es erst gar nicht mit zum Festival. Auch wenn die Show noch so gut ist, achtet auf Eure Wertsachen und besonders auf Personen, die ggf. unbeteiligt in der Menge stehen und nicht der Musik folgen.
 
Handys werden oft wiedergefunden! Meldet darum jeden Diebstahl bei der Polizei. Auch wenn Ihr das Handy nur „verloren“ habt. Fundsachen werden beim Info Point angenommen und verwahrt. Checkt auf jeden Fall während des Festivals aus, ob eure Sachen dort abgegeben worden sind. Nach dem Festival übernimmt die Gemeinde die weitere Verwahrung der Fundsachen. Auf der Webseite findest du nach dem Festival die Kontaktmöglichkeiten zu der Gemeinde.

Brand

Vorsicht ist bekanntlich die Mutter der Porzellankiste! Am besten ist es also, wenn es erst gar nicht zum Brand kommt! Achtet daher auf folgende Punkte:

 
  • Setzt nur zugelassene Gaskartuschen ein (Achtung: sonst Verletzungsgefahr!).
  • Kein offenes Feuer!
  • Vergewissert Euch, dass alle Grills (auch Einweg!) aus sind, wenn Ihr zu den Konzerten geht.
  • Zigarettenkippen nicht unachtsam wegwerfen, insbesondere nicht in trockene Waldgebiete.
 
Kommt es zu einem Brand, ist rasches Handeln geboten.
 
Je länger es brennt, desto schwieriger wird es, den Brand zu löschen. Darum auch hier: immer zuerst die 112 anrufen. (Solltet Ihr kein Handy haben, bittet andere den Notruf abzusetzen, oder geht zur nächstgelegenen Ordnerposition (Eingang, SOS Turm, Streife auf Rad oder zu Fuß, etc.)).
 
Die Mitarbeiter stellen Euren Notruf zur Feuerwehr auf dem Festivalgelände durch. Bereitet Euch auf folgende Fragen vor:

Notruf 112: 6 x W = wie es geht!
  • Wo brennt es?
  • Was brennt?
  • Wie viele Verletzte?
  • Welche Verletzungen?
  • Wer meldet (Name reicht – die Nummer bekommt die 112 automatisch und kann nicht unterdrückt werden!)?
  • Warten auf Rückfragen!
 
Danach könnt Ihr selbst ein paar Sachen unternehmen:
  • Eigene Sicherheit beachten: Achtet immer erst auf Eure eigene Sicherheit bevor Ihr anderen helft. Ein Feuer und vor allem die Rauchentwicklung sind nicht zu unterschätzen. Falls definitiv keine Gefahr für Euch besteht – dann Erste Hilfe leisten.
  • Bringt gefährdete Personen oder Verletzte in Sicherheit
  • Beruhigen – betreuen. Verletzte haben in der Regel Angst und brauchen die Gewissheit, dass Hilfe auf dem Weg ist.
  • Bittet weitere Personen, den Rettungsdienst einzuweisen – ein Krankenwagen oder Team von Sanitätern ist zu Fuß zu Euch unterwegs.
  • Einen Sichtschutz herstellen, so dass sich der Verletzte nicht von Fremden beobachtet fühlt. Das ist für viele Verletzte ein wichtiges Thema.
 
Bitte beachtet: 80 Prozent aller Brandopfer verbrennen nicht - sie ersticken am entstehenden giftigen Brandrauch. Deshalb unterschätzt nie den Qualm und achtet immer auf die eigene Sicherheit.

Feuerlöscher

Es befinden sich eine Menge Feuerlöscher auf dem Festivalgelände. Ihr  findet diese bei den Notfallmeldestellen auf dem Campinggelände, bei allen Bars und Essensständen, bei den motorisierten Securities auf den Quads und natürlich auch bei allen Positionen des Sanitätsdienstes. Solltet Ihr einen Feuerlöscher brauchen, dann findet Ihr die Bedienungsanleitung auf dem Löscher abgebildet. Er funktioniert aber immer in etwa so:

 


Bitte beachtet, dass ihr nach Möglichkeit den richtigen Löscher nimmt – Einen Fettbrand löscht man eben nicht mit Wasser (und hat verheerende Folgen - VIDEO >>).

 



Feuer löschen

Diese Grundsätze können Euch bei einem Löschversuch helfen. Bitte beachtet, dass man den Löscher immer Stoßweise und gezielt einsetzt. Die Sprühdauer ist in der Regel geringer als man denkt!




Evakuierung

Erstmal: Keine Panik, eine Evakuierung ist in der Regel nur eine zeitlich begrenzte Maßnahme. In den meisten Fällen wir der Festivalbetrieb nach der Unterbrechung wieder aufgenommen.

Der sicherste Ort auf einem Festival im Grünen ist das Auto. Hier ist man vor möglichen Unwettern geschützt und hat auch noch den Vorteil, dass man über das Autoradio unseren festivaleigenen Sender Beck’s Camp FM empfangen kann. Dies ist Euer Infokanal, Euer Draht zum Festival, der Euch zeitnah mit den notwendigen Infos zu stattfindenden Ereignissen auch in Notfällen versorgt.
 
Im unvorhergesehenen Fall einer Evakuierung des Geländes stehen Euch zahlreiche Notausgänge zur Verfügung. Wir werden hier die diesjährigen Festivalpläne mit allen verfügbaren Notausgängen in den nächsten Wochen veröffentlichen. Die Nummern der Notausgänge auf den Festivalplänen entsprechen den Nummern auf dem Gelände vor Ort.

Die (Not-)Ausgänge erkennt man an den allgemeingültigen Notausgangssymbolen, die aufgrund der Größe des Geländes allerdings an mancher Stelle etwas vergrößert oder höher gehängt wurden. So sehen unsere Banner aus:
 
Neben den regulären Ein- und Ausgängen stehen zahlreiche Notausgänge zur Verfügung, die im Ernstfall sofort frei gegeben werden. Orientiert Euch deshalb im Gelände und merkt Euch den nächstgelegenen Notausgang. Der reguläre Ausgang liegt meist weiter weg.
 
Wusstet Ihr, dass die meisten Menschen instinktiv dorthin laufen, wo sie her gekommen sind, auch wenn der Weg eindeutig weiter ist? Macht es also besser: orientiert Euch und nehmt im Notfall die zusätzlichen Notausgänge wahr!
 
Solltet Ihr dazu aufgefordert werden, das Gelände schnellstmöglich über die Ausgänge und Notausgänge zu verlassen, dann begebt Euch ruhig aber zügig zum nächstgelegenen (Not-)Ausgang. Je mehr Tore genutzt werden, desto schneller ist das Gelände evakuiert – it’s that simple! Und ja, hilft denjenigen die Hilfe brauchen – nicht jeder Gast schafft es komplett alleine!

Bitte hört auf unsere Ordner. Sie sind geschult und wissen, was zu tun ist. Sie sorgen mit ihren Handlungen und Anweisungen für Eure Sicherheit.
 
Wenn alle der Aufforderung das Gelände zügig zu verlassen und den Anweisungen der Ordner nachkommen, läuft eine  Evakuierung  idealerweise so ab:

Wie wird eine Evakuierung kommuniziert?
In erster Linie wird die Evakuierung von den Bühnen aus angekündigt. Ein Sprecher wird Euch die Situation erklären und Euch bitten, das Veranstaltungsgelände zu verlassen und Euch zu Euren Autos zu begeben. Helft einander und gebt Besuchern, die nicht mit einem eigenen Auto angereist sind Unterschlupf in Euren Autos.
 
Auch auf elektronischem Wege stellen wir Euch die Informationen bereit:

Festival APP
hier werdet Ihr per Kurznachricht informiert und halten wir euch über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden.

Facebook
Hier findet Ihr immer aktuelle Informationen, beispielweise wenn der Deutsche Wetterdienst eine Warnmeldung für unser Gelände heraus gegeben hat. Warnungen kommunizieren wir schon während des Normalbetriebes, sodass Ihr Euch frühzeitig auf beispielsweise eine Gewitterneigung einstellen könnt.

Camp FM
Die akkuratesten Informationen (und in voller Länge!) hört Ihr aber über unser Festivalradio Beck’s Camp FM, welches Ihr im Auto, auf manchen Smartphones, und auf mitgebrachten Radios empfangen könnt. Wieso Radio? Im ländlichen Bereich sind die Telefonverbindungen für diese Vielzahl an Nutzern nicht ausgelegt. Das Netz kann überlastet werden. Ein Radio mit einer Good-Old UKW Frequenz empfängt unabhängig von der Anzahl der Zuhörer. Somit bleibt Ihr jederzeit gut informiert. Vor allem auch dann, wenn wir den Spielbetrieb wieder aufnehmen!
 
 

Wir sind Sicher(-heit)

Wir können nicht zu jeder Zeit überall sein. Aus dem Grund bitten wir jeden um Mithilfe bei der sicheren Gestaltung des Festivals.

 

Unser Versprechen: Wir stellen zahlreiche Informationen bereit (auch, oder gerade in kritischen Situationen) die Euch helfen werden, die Lage zu verstehen und richtig zu handeln.

 

Wie?

  • Über die Screens an den Bühnen
  • Über die Bühnenlautsprecher
  • Elektronisch via App und Facebook
  • Über Camp FM unter **,* UKW
  • Durch unsere Mitarbeiter, insbesondere durch die vor Ort tätigen Ordnungsdienstkräfte.

 

Sollten Euch Informationen fehlen, bitte zögert nicht uns anzusprechen:

 

Wie?

  • Über die Mitarbeiter an den Infoständen auf dem Gelände
  • Über die Ordnungsdienstkräfte (Achtung: nicht jeder Ordner hat Funk, fragt nach einem Ordner mit Funk und geht dorthin)
  • Via E-Mail unter serviceteam@fkpscorpio.com
  • Per Telefon auf unserer Betreuungshotline unter: 0800 444 2014

 

Die Anschläge in Paris und Ansbach haben bewiesen, dass Veranstaltungen jeglicher Art auch das Ziel von Terroristen sein können. Gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden überprüfen wir kontinuierlich die sicherheitsrelevante Abläufe unseres Sicherheitskonzepts. Alle eingesetzten Kräfte werden entsprechend sensibilisiert und geschult.

 

Über die genauen Vorkehrungen im Konzept können wir verständlicherweise nichts sagen, da ein Baustein auch die Geheimhaltung der getroffenen Vorkehrungen darstellt, um möglichen Terroristen nicht alles auf dem Silbertablett zu servieren; allerdings bitten wir an dieser Stelle um Euer Verständnis:

Verständnis dafür, dass die Einlassphase aufgrund intensiver Kontrollen länger dauern kann. Wenn Ihr ansteht, seid geduldig und drängelt bitte nicht.

 

Letztendlich kommen die Kontrollen allen zu Guten, da nur so ein sicheres Festival gewährleistet werden kann!

 

*  *  *

Die hier aufgelisteten Informationen sind eine Gemeinschaftsproduktion der Sicherheitsbeauftragten der Argo Konzerte GmbH, der ICS Festival Service GmbH und der FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH. ©2016


Weitere Regeln

Biotope und Naturschutzgebiete
Wie heißt es in einer alten Indianerweisheit so schön: „Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern nur von unseren Kindern geliehen“ – wir machen uns deswegen beim Hurricane-Festival schon einmal Gedanken um die Rückgabe und bauen dabei wie immer auf Eure tatkräftige Unterstützung:  
Viele der an den Eichenring angrenzenden Flächen sind wichtige Biotope und Naturschutzgebiete. Diese Gebiete und die dort lebenden Tiere und Pflanzen möchten wir erhalten und auch während des Festivals bestmöglich schützen.
 
Deswegen lassen wir sie jedes Jahr aufwändig umzäunen und verstehen zum Wohle von Flora und Fauna in diesem Punkt ausnahmsweise keinen Spaß! Wer beim Betreten der gesperrten Flächen, ihrer Verschmutzung oder Vandalismus erwischt wird, riskiert mindestens die gelbe Karte, wenn nicht gar einen Platzverweis – und ist moralisch sowieso die absolute Pfeife. Bitte respektiert die Natur und die Zäune! Die möglichen Begegnungen auf dem offiziellen Festivalgelände sind ohnehin allesamt wesentlich attraktiver und vor allem bedeutend ungefährlicher als z. B. das Zusammentreffen mit einer Rotte Wildschweinen und die Nacht im Zelt deutlich entspannter als in einem Ameisenhügel in den umzäunten Arealen. Also: Seid fair zur Natur und bleibt auf den markierten Wegen, lasst die Finger von den Zäunen und entsorgt Euren Müll bitte in den dafür bereitgestellten Säcken (und nicht irgendwo im Wald oder auf der Wiese). 

Drogen
Solltest du allen Ernstes auf die Idee kommen, illegale Drogen ausprobieren zu wollen, lass dir gesagt sein, dass ein Festivalgelände ein denkbar schlechter Ort dafür ist. Das Festivalwochenende an sich ist schon surreal genug. Experimente mit unerprobten Drogen können schnell zu Paranoia und Angstzuständen führen. Das Beschaffen und Konsumieren von Drogen auf dem Festivalgelände ist nicht nur illegal, sondern auch hochgradig dumm und gefährlich. Niemand kann wissen, was sich in den illegalen Substanzen befindet. Im schlimmsten Falle kann der Konsum von Drogen, die man von fremden Menschen kauft, sogar tödlich enden.

Crowdsurfen
Wir werden wie im letzten Jahr aus Sicherheitsgründen Crowd Surfen unterbinden. Die Auswertung der Krankentransporte hat ergeben, dass beinahe alle schwerwiegenden Verletzungen (Schulter-, Rippen- und Sprunggelenksprellungen/frakturen sowie Stauchungen im Halswirbelbereich) auf dem Festival durch Crowd Surfen entstehen. Es wäre aus unserer Sicht unverantwortlich, diesen Umstand zu ignorieren. Zum Ablauf - der geneigte Surfer wird beim ersten Vergehen noch freundlich ermahnt, danach gibt es eine gelbe Karte. Diese gelbe Karte bedeutet ein Platzverbot für 24 Stunden auf dem Festivalgelände. Das Festivalband wird von den Ordnern vorübergehend eingezogen. Auf dem Campinggelände darf sich der Ex-Surfer weiter aufhalten, und 24 Stunden später kann die gelbe Karte an jeder Bänderstation gegen ein Festivalband eingetauscht werden. Die gelbe Karte gibt es auch für anderes Fehlverhalten – z.B. Klettern und Besteigen von Bierwagen und Aufbauten. Natürlich ist Crowd Surfen auch ein schneller Weg, um aus einer Menschenmenge raus zu kommen, aber unsere Ordner werden das schon richtig einschätzen.

Haftung
Jeder Besucher haftet für den von ihm verursachten Schaden. Es gelten die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes. Bitte passt auf euer Bändchen und den Müllchip auf. Bei Verlust des Eintrittsbandes und / oder Tickets (benötigt für den Müllpfand) erfolgt kein Ersatz.

Rassismus
Für das Festival gilt: Nazis müssen draußen bleiben! Rassistische, sexistische, homophobe und andere Belästigungen werden sofort geahndet und haben den Verweis vom Festivalgelände zur Folge. Auch verbotene Symbole in jeglicher Form und rechte Musik sind auf dem Festival strengstens untersagt!

Laserpointer & autoexterne Batterien
Sowohl Laserpointer als auch externe Autobatterien sind auf dem gesamten Veranstaltungsgelände verboten.

Dekoration

Wir stecken viel Herzblut, Zeit und Aufwand in die Dekoration unseres Festivalgeländes, um das Hurricane Festival für euch zu einem Erlebnis zu machen. Daher fordern wir alle Gäste dazu auf, dieser Arbeit den gebürtigen Respekt entgegenzubringen! Wer sich dieser Regel widersetzt und unsere Dekoration vom ursprünglichen Bestimmungsort entfernt, zweckentfremdet, verunstaltet oder in jeglicher anderer Form zerstört, droht mindestens die gelbe Karte!


Pfandsammelverbot
Das gewerbliche Sammeln von Wertstoffen (insbesondere Pfandflaschen, Metalle) auf dem Festivalgelände zum Zwecke der eigenen Vermarktung der Wertstoffe ist nur mit vorheriger, schriftlicher Zustimmung des Konzertveranstalters erlaubt. Jeder Verstoß gegen das Verbot der gewerblichen Sammlung kann mit dem konfiszieren der gesammelten Menge geahndet werden. Zusätzlich kann ein sofortiger Verweis vom Festivalgelände ausgesprochen werden. Akzeptiert werden die in Art und Umfang festivalbesucherüblichen Mengen.

Servicehotline

Bei Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung unter

01806-853 653

(0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 €/Anruf)

 
 
facebook
Instagram
Yo App
twitter
WhatsApp
YouTube