21.-23. June
Eichenring, Scheeßel

SchoolJam

Worum geht es?


Ein Musikfestival wie das Hurricane ist ein logistisches und planerisches Mammutprojekt. Ein Vergleich: Mit 85.000 Besuchern zählt das Festival so viele Menschen wie eine mittlere Kleinstadt; die allermeisten davon sind Gäste, aber beispielsweise auch Menschen, die hier arbeiten. Im Gegensatz zu einer Stadt gibt es auf dem Eichenring, dem Gelände, auf dem das Festival stattfindet, aber so gut wie keine direkte Infrastruktur. Daher muss alles von der Dixi-Toilette über die Wegeführung bis hin zu Strom, Wasser, Internet- sowie Mobilfunknetz und natürlich den riesigen Bühnen, unzähligen Ständen oder Zelten in nur wenigen Tagen von etlichen Menschen errichtet werden. Vor Ort sorgt dann ein Team aus bis zu 5.000 Personen dafür, dass alles läuft. Egal ob Catering oder Betreuung der Künstler und Mitarbeiter, Sicherheit für die Gäste oder Besucherkommunikation über die sozialen Medien – alles wird in der Hamburger Zentrale geplant und mit Partnern und Behörden abgestimmt.

Booking: Wie kommen die Bands aufs Festival?

Egal ob internationaler Top-Act oder Newcomer: Damit es überhaupt zu unvergesslichen Auftritten kommt, muss lange im Voraus geplant und verhandelt werden. Während sich die Fans also noch auf das kommende Hurricane freuen, planen die Booker schon das Festival im Jahr darauf. Dabei müssen sie viele Dinge berücksichtigen: Passt der Act musikalisch ins Line-up? Wie erfolgreich ist er gerade? Gibt es spannende Geschichten zu erzählen, beispielsweise ein neues Album, ein Charterfolg oder eine Reunion? Erst wenn diese und weitere Fragen geklärt sind, beginnt die Kontaktaufnahme zum Künstler. Damit das Programm bei so vielen Variablen ein Erfolg wird, helfen neben einem kühlen Kopf viel Erfahrung, Kontakte und gute Beziehungen zu Künstlermanagements. Bei mittlerweile vier Bühnen und über 100 Acts aus unterschiedlichen Genres wie Rock, Alternative, Hip Hop oder Elektro sind die Booker auf das Kontaktnetzwerk und den Ruf in der Branche angewiesen, die sich FKP Scorpio seit der Gründung 1990 aufgebaut hat.

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3 Fragen an Stephan Thanscheidt, CEO von FKP Scorpio und Head of Festivalbooking


Wie wird man eigentlich Booker? Was muss man für deinen Beruf mitbringen?

Unser Beruf ist genauso interessant wie anspruchsvoll. Wichtig ist zu verstehen, dass es keinen festen Weg gibt, Booker zu werden. Eine Ausbildung zum Veranstaltungs-Kaufmann oder zur Veranstaltungs-Kauffrau schadet sicher nicht, aber grundsätzlich führen viele Wege zu diesem Beruf. Ich habe, wie die Schooljam-Teilnehmer ja auch, früher selbst in einer Band gespielt und für diese auch Auftritte organisiert. Danach habe ich bei einem Verlag gearbeitet, der Musikmagazine und -events produzierte, bevor ich als Booker zu FKP Scorpio kam. Unabdingbar ist ein Interesse für Musik und eine sehr gute Marktkenntnis, die sich nur durch Erfahrung erwerben lässt. Man sollte keine Angst haben, auch mal neue Wege zu gehen und das Potenzial von Künstlern abseits vom eigenen Musikgeschmack gut einschätzen können. Gutes Englisch sowie Organisations- und Improvisationstalent sind ebenfalls Pflicht.

Welche Herausforderungen siehst Du derzeit für den Festivalbereich als besonders wichtig an?

Wir merken vor allem, dass jeder Posten von Großveranstaltungen teurer wird: Die Kosten für Sicherheit, Dienstleistung, Material und Personal steigen. Insbesondere Künstlergagen beanspruchen mittlerweile den Großteil des Budgets: In den letzten zehn Jahren haben sie sich ungefähr verdoppelt. Verständlicherweise suchen die Fans die Ursache für höhere Ticketpreise zunächst beim Veranstalter, was sie uns hier und da auch spüren lassen. Generell muss man aber sagen, dass das Preisleistungsniveau bei unseren Festivals stimmt, insbesondere wenn man auf die neuen Herausforderungen in den Bereichen Wetterfestigkeit, Sicherheit, Service und Komfort blickt. Hier sind wir immer bemüht, neue Trends zu setzen – das erwarten unsere Besucher auch von uns. Und was die Ticketpreise angeht, tun wir alles, um die Belastung so gering wie möglich zu halten. Uns ist wichtig, dass es für jeden Geldbeutel das passende Ticket gibt.

Ein Musikfestival bedeutet für Fans und Macher Ausnahmezustand. Was hast Du auf dem Hurricane oder Southside schon alles erlebt?

(lacht) Mehr als ich hier jemals erzählen könnte! Es haben beispielsweise schon mehrere Bands einzelne Mitglieder auf diversen deutschen Raststätten vergessen. Oder die Abfahrt zum nächsten Gig verpasst, weil sie auf dem Campingplatz Flunkyball gespielt haben – in beiden Fällen sind wir dann für kreative Rettungsaktionen gefragt und haben so schon mehrere Konzerte gerettet.
Mir persönlich sind natürlich auch die Unwetter in Erinnerung geblieben – und die ungeheure Spontanität und der Humor unseres Teams und unserer Besucher: Mit dem Song „Am sichersten seid ihr im Auto“, den wir gemeinsam mit unseren Besuchern geschrieben haben, als das Hurricane in 2016 seinem Namen alle Ehre gemacht hat, haben wir einen viralen Hit gelandet. Als wir den Song in 2017 mit ein paar Kollegen live auf der Main Stage performt haben, war das schon ein besonderer Moment. Mit unseren Gästen verbinden uns eine Menge schöner und intensiver Momente, die unseren Job zu etwas ganz Besonderem machen.




Produktion: Von der Idee zum Groß-Event

Ein Festival ist wie eine Stadt. Alles, was bis zu 85.000 Menschen zum Leben, Arbeiten und natürlich Feiern brauchen, muss im Vorfeld bedacht, geplant und vor Ort gebaut oder bereitgestellt werden. Beispiel gefällig? Das Festivalgelände ist mit Bauzäunen abgesteckt und unterteilt, die aneinandergereiht 32 Kilometer lang wären. Eigentlich kein Wunder, denn das Veranstaltungsgelände ist ohne Camping- und Parkflächen schließlich rund 134.000 Quadratmeter groß. Egal ob 1600 Toiletten, Notausgänge oder das Riesenrad: Jedes Detail auf dem Gelände wird einzeln geplant und in etlichen Plänen verbindlich eingezeichnet, die natürlich als Grundlage für den Aufbau aber auch für die Abstimmung mit Partnern und Behörden dienen. Auch wenn man das vor Ort leicht vergisst: Eine Veranstaltung dieser Größenordnung bedeutet auch jede Menge Bürokratie – zu Recht, denn damit das Festival erfolgreich und sicher ist, sind detaillierte Abstimmungen mit Gemeinden und Behörden unverzichtbar: Sicherheit, Verkehr, Umwelt – alles wird mit den Partnern vor Ort abgesprochen, die zusätzlich natürlich auch die Interessen der Anwohner oder ansässigen Firmen vertreten. Das Hurricane ist ein Wirtschaftsfaktor und hat so grundsätzlich positive Auswirkungen auf die Region, aber trotzdem ist das Festival in Scheeßel
natürlich nur zu Gast: So schnell, wie die Stadt für tausende Menschen aufgebaut ist, verschwindet sie nach dem Festival also auch wieder.



3 Fragen an Jasper Barendregt, Director Festival Production

Auch an dich die Frage: Wie bist Du zu deinem nicht gerade alltäglichen Job gekommen?

Gute Frage. So wie es im Leben halt oft geht: Es kommt eine Gelegenheit vorbei, und diese nimmst du an oder nicht. Ich kann relativ gut den Überblick behalten, auch in stressigen Situationen. Das hilft, um Festivalleiter zu werden. Die Fähigkeit, mit vielen unterschiedlichen Menschen arbeiten zu können, sollte jeder, der den Job machen will, auch mitbringen. Zuvor war ich als Stage Manager für etliche Stadionproduktionen in der ganzen Welt verantwortlich, darunter auch die Asian Games in Katar. Für eine Musicalproduktion hat es mich dann nach Hamburg zu FKP Scorpio verschlagen, wo ich seit 2010 unter anderem für das Hurricane Festival verantwortlich bin.

Ihr baut ja quasi eine Stadt für ein Wochenende auf und ab. Was machst Du eigentlich direkt nach dem Festival – erst mal Urlaub?

Schön wär’s! Ich bin nach dem Festival noch etliche Tage vor Ort und nutze die Zeit, um mit Akteuren vor Ort, aber auch mit eigenen Mitarbeitern zu sprechen und eventuelle Punkte aufzunehmen, die wir im Jahr darauf besser machen wollen. Die Vorbereitungen für das folgende Jahr starten tatsächlich schon vor dem aktuellen Festival: Wir legen beispielsweise das Datum schon fest und besprechen es mit allen Beteiligten – manchmal sogar noch weiter im Voraus, da vor allem beim Booking der Bands mittlerweile längere Vorlaufzeiten gefordert sind als noch vor ein paar Jahren.

Normalerweise arbeitest du aber nicht auf dem Acker, sondern im Hamburger Büro. Wie viel Zeit im Jahr bist du auf dem Festivalgelände?

Tatsächlich fühle ich mich in Scheeßel mittlerweile etwas heimisch. Ich kenne schon recht viele Leute und kann mich nicht mehr ganz unerkannt bewegen. Im Vorfeld bin ich regelmäßig in Scheeßel für Besprechungen mit den Behörden, Landwirten, Waldbesitzern, dem Nabu, der Jägerschaft und unseren direkten Anwohnern. Und wenn ich nicht in Hamburg oder Scheeßel bin, betreue ich noch das ein oder andere weitere Festival…


Marketing: Kein Festival ohne Community!

Andere Firmen haben Kunden, FKP Scorpio hat Gäste, Fans und im besten Fall sogar Freunde. Klar, ein Musikfestival ist kein Produkt wie jedes andere – ein betriebswirtschaftlicher Selbstläufer ist es trotzdem aber noch lange nicht. Und deshalb ist es auf gutes Marketing angewiesen, das aber nicht einfach mit „Werbung“ gleichzusetzen ist.

Allgemein gesagt bezeichnet Marketing die Identifizierung und Befriedigung menschlicher Bedürfnisse: Du hast Durst? Dann kauf dir diese Limonade! Du möchtest ein unvergessliches Wochenende mit deinen Freunden bei guter Musik verbringen? Du weißt schon… So viel zur Theorie, denn in der Praxis lassen wir uns von Anbietern natürlich auch nicht gerne mit plumpen Claims bombardieren. Also einfach zu behaupten, Hurricane ist das beste Festival, reicht nicht. Alle Werbemittel, zum Beispiel Videos, Online-Postings, Anzeigen, Plakate und vieles mehr, müssen so gestaltet sein, dass der potentielle Festivalgänger von selber zu dem Schluss kommt: „Da will ich hin, das ist genau mein Event!“ Am wichtigsten ist daher die Besucherkommunikation selbst. Das Marketing- und PR-Team versucht, die Gäste in den (sozialen) Medien bestmöglich zu informieren und zu unterhalten. Man könnte das trocken „Customer Relation Management“ nennen – da wir aber selbst Musikfans sind, deren Herz für Konzerte und Festivals schlägt, liegt unsere Motivation vor allem in der Sache selbst. Egal ob Facebook oder YouTube: Die beste Werbung sind Beiträge, die man sich freiwillig anschaut, weil sie einfach gut gemacht sind.


3 Fragen an Tim Ukena, verantwortlich für Online-Marketing und Community Management

Was ist dein Job und wie bist Du dazu gekommen?

Ich bin im Online Marketing von FKP Scorpio hauptsächlich für Content- und Community Management zuständig, insbesondere für unsere Festivals. Das bedeutet, dass ich Infos auf den Festivalwebseiten bereitstelle und zusammen mit meinen Kollegen die Social Media-Plattformen bediene. Falls Du also mal eine schnippische Antwort auf einen Kommentar bekommen hast, war das höchst wahrscheinlich ich!
Eigentlich habe ich Tontechnik studiert und bin nur als Nebenjobber vor etlichen Jahren zu FKP Scorpio gekommen. Zu Anfang habe ich mich nur um die Festivalforen gekümmert, die es damals noch gab, und um die Myspace(!)-Seiten. Die es auch nicht mehr gibt. Spricht das jetzt eher für oder gegen mich?

Egal, die meisten Leser wissen sowieso nicht mehr, was Myspace war. Apropos: Wie hat sich die Besucher-Kommunikation in den vergangenen Jahren verändert?

Der signifikanteste Unterschied ist sicherlich, dass es eine immer größere Herausforderung wird, Informationen an den Menschen zu bekommen. Gründe dafür sind unter anderem die Informationsflut und Algorithmen der Sozialen Medien, aber auch die stetig schrumpfende Aufmerksamkeitsspanne der User, sowie ein zunehmend verrohender Umgangston im Netz. Unsere Festivalforen z.B. haben wir unter anderem aufgrund des sinkenden Interesses an ausführlichen Diskussionen geschlossen. Zudem muss man sich in der Kommunikation mit immer neuen Formaten und Diensten auseinandersetzen und stets im Auge behalten, wo die eigene Zielgruppe gerade am liebsten abhängt. Aber das ist auch gerade etwas, das meinen Job spannend macht.

Welches Erlebnis mit der Community ist dir am meisten im Gedächtnis geblieben?

Da gibt es grob zwei Dinge. Erstens habe ich es immer sehr genossen, Admin der Festivalforen zu sein, mit unseren Gästen dort in Kontakt zu kommen, meinerseits etwas über sie zu lernen, auf der anderen Seite aber auch Einblicke von Seiten des Veranstalters bieten zu können. Das ging so weit, dass man auf den Festivals zusammen gecampt hat und auch abseits der Festivals regelmäßige Forentreffen hatte. Ich hab einen Haufen Freunde durch die Festivalforen gefunden.

Zweitens wäre da die katastrophale Wettersituation des Southside Festivals 2016 zu nennen. Meine Kollegin Franzi und ich waren damals in dieser Extremsituation das Kommunikationsbindeglied zwischen Veranstalter und Besucher. Dort habe ich mich den Besuchern sehr nahe gefühlt – sie klatschnass in ihren Fahrzeugen, wir komplett durchweicht in einer Flughafenbaracke, in der das Wasser unter den Fußleisten durchkam. Trotz der, gelinde gesagt, suboptimalen Situation haben wir sehr viel positives Feedback für unsere Betreuung bekommen, was also anscheinend nicht nur den Besuchern, sondern auch uns selbst einen gewissen Halt gegeben hat. Das werde ich so schnell nicht vergessen.

Grün rockt!

Der Vergleich eines Festivals mit einer Stadt trifft auch zu, wenn man sich fragt, was nach drei Tagen Spaß eigentlich übrig bleibt. Denn genauso wie eine Stadt ohne Müllabfuhr sehr schnell im Abfall versinken würde, braucht auch das Hurricane einen genauen Plan, wie mit den vielen Tonnen Müll verfahren werden soll. Dabei geht es unter anderem um Müllvermeidung oder die Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung, aber auch um eine möglichst umweltfreundlich gestaltete An- und Abreise sowie die Wasser- und Stromversorgung. Doch was heißt das alles konkret? Auf dem Hurricane gibt es mehre Recyclingstationen, an denen der gesamte Abfall grob vorsortiert wird. Dorthin befördert ihn eine eigene Festival-Müllabfuhr, die ihre Beute an rund 20 Müllinseln abholt, die für die Besucher leicht zugänglich sind. Insgesamt sind allein knapp 300 Personen mit Recycling beschäftigt. Durch Kooperationen im öffentlichen Nahverkehr wurde auch der Anreiseverkehr grüner, da immer mehr Gäste auf ihr eigenes Auto verzichten und stattdessen kostenlos mit der Bahn anreisen. Neben weiteren Aktionen und Strategien, die hier auch auf dieser Website nachgelesen werden können, ist ein weiterer Schwerpunkt sicherlich die Verbreitung der Message einer nachhaltigen Entwicklung in der Gesellschaft. Durch seine vielen Festivals und Veranstaltungen kommt FKP Scorpio eine besondere Verantwortung zu – aber eben auch die Chance, selbst etwas bewegen und viele Menschen für Nachhaltigkeit zu begeistern. Grün rockt!


3 Fragen an Julia Baer, verantwortlich für Nachhaltigkeit in der Festivalproduktion

Du bist für Nachhaltigkeit auf Festivals verantwortlich – aber was bedeutet das in deinem Alltag, wenn Du nicht gerade vor Ort bist?

Auch und besonders am Schreibtisch kann ich viel tun: Die bisher gefundenen Prozesse müssen ständig aktualisiert und verbessert werden, außerdem suchen wir ständig nach Möglichkeiten, den ökologischen Fußabdruck der Festivals weiter zu verkleinern. Dafür ist auch ein reger Austausch mit Behörden, Naturschutzverbänden oder Anwohnern nötig – der Dialog mit ihnen und weiteren Beteiligten zieht sich durch das ganze Jahr.

Was sind die größten Herausforderungen bei deiner Arbeit?

Alte Strukturen aufzubrechen und neue, alternative Ansätze einzubringen, kostet auch uns immer viel Zeit und Mühe. Hinsichtlich der Festivalproduktionen ist auch die jährliche Umsetzung eine Herausforderung. Wenn wir etwas Neues ausprobieren und Verbesserungsbedarf feststellen, müssen wir ein Jahr warten, um nachsteuern zu können. Nachhaltigkeitsprozesse sind so oftmals langwierig, was sich auch schon allein durch die komplexe Thematik ergibt.

Was sind die Chancen der ganzen Mühe?

Kurz gesagt: Dass unsere Größe und unser Einfluss es erlaubt, Dinge tatsächlich zum Besseren zu ändern. Wir sind uns im Haus glücklicherweise einig, dass wir viel erreichen können. Als großer Veranstalter haben wir die Mittel und den Einfluss, neue Projekte umzusetzen und dafür auch neue Partner ins Boot zu holen. Unser Ziel ist es, Gäste und Musikliebhaber in ganz Europa zu erreichen und für Nachhaltigkeit zu begeistern. Damit wollen wir in der Branche Standards setzen. Obwohl wir schon vieles erreicht haben, ist der Weg aber noch lang. Daher werde ich auch in Zukunft genug zu tun haben – selbst, wenn ich nicht gerade auf dem Acker herumrenne!

Und jetzt ihr!

SchoolJam ist ein gutes Beispiel für gelebte Musik- und Nachwuchsförderung. Wir unterstützen den bundesweiten Schülerband-Wettbewerb unter anderem mit einem Auftritt auf dem Hurricane. Das hat gute Gründe: Uns ist es nämlich nicht egal, wer vor und auf den Bühnen steht! Neben Talent ist auch Diversität ein Thema, Männer sind beispielsweise auf den Festival-Bühnen immer noch in der Überzahl. Die Gründe dafür sind zahlreich: Neben gesellschaftlich und medial geprägten Rollenbildern werden erste Weichen beispielsweise schon unbewusst bei der Musikinstrumentenwahl gestellt. Gemeinsam mit SchoolJam gehen wir gegen diese Klischees an, denn wir wissen genau, dass es kein Genre oder Instrument gibt, das gute Musikerinnen nicht schon längst erobert hätten. Also: Egal woher Du kommst und welches Geschlecht Du hast: Zeig uns, was Du kannst! Es lohnt sich, denn der Auftritt auf dem Hurricane wird garantiert unvergesslich.

Weitere Informationen zum Festival und Schooljam: presse@fkpscorpio.com


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Die Texte sind in Kooperation mit dem bundesweiten Schulband-Nachwuchswettbewerb SchoolJam entstanden und richten sich im Rahmen des Musikunterrichts vorwiegend an Schülerinnen und Schüler – oder natürlich an alle Interessierten, die erfahren wollen, wie viel Organisation und Vorbereitung in der Organisation eines Musikfestivals steckt.

Hinweis: Aus Gründen der Lesbarkeit wird im Text die männliche Form gewählt, nichtsdestotrotz beziehen sich alle Angaben auf Angehörige aller Geschlechter.


 
 
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